Gerade erst angelaufen gehöre ich wohl zu den ersten, die “Spiderman 3″ gesehen haben. Alle, die sich das Filmvergnügen im Voraus verderben oder einfach nur ein wenig Geld sparen wollen, sollten weiterlesen. Der Rest sollte spätestens hier aufhören…

Mein Fazit zuerst: Man hätte ruhig 45 Minuten herausstreichen können und es fehlte zu Beginn komplett der rote Faden. Warum? In den ersten 45 Minuten werden die verschiedenen Handlungsstränge zwar aufgebaut, für den Zuschauer aber vollkommen unverknüpfbar dargestellt. Es wirkt, als wolle der Autor (oder die Autoren?) schnell hier noch einmal wen ins Spiel bringen, und da nochmal nen Handlungsstrang aufmachen, um ja nichts und niemanden zu vergessen. Das gestaltet sich sehr langwierig. Um zu verstehen, worum es geht, hätte man eine Masse von Szenen herauslassen können. Es formieren sich drei Gegenspieler Spidermans, nebst einem komischen Etwas, das seiner Besitz ergreift und ihm zu einem bösen Menschen macht. Irgendwann wollen ihn (natürlich) alle drei umbringen, am Ende sind es jedoch nur noch zwei, weil der eine ganz plötzlich lange geplant die Seite wechselt. Dieser Wechsel kommt komisch, weil die Seite dieses Kerls im ganzen Film mehrfach wechselt. Natürlich geht es auch mal wieder um MJ, die ich aber als stark weinerlich in ihrer Rolle empfunden habe und daher … äh… schlecht.

Dafür, dass sie im Trailer ankündigen, er müsse mit “sich selbst” kämpfen, haben sie genau diese Sequenz im überlangen Film wirklich kurz dargestellt. Zwei der Gegner hätten sie rauslassen (kamen ja auch schon im ersten vor) und stattdessen vielleicht den Konflikt mit diesem “Etwas” bzw. sich selbst weiter ausführen. Und das ganze in 90 statt 136 Minuten.

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