Für ein Handy entschieden (siehe: Die Qual der Wahl), habe ich mich vergangenen Sonnabend samt Vertragsinhaber auf den Weg zu meinem Lieblings-T-Punkt gemacht. Die gute Nachricht: Das Ausprobieren der Geräte klappte (fast) problemlos, beide waren zumindest für Vorführzwecke verfügbar und konnten mir bei meiner Entscheidungsfindung helfen.
Die zweite gute Nachricht: Um bedient zu werden, mussten wir kein drei Sekunden warten, mit dem Fuß in der Telekom-Tür stürmte bereits ein Verkäufer auf uns zu.
Die schlechte Nachricht: Auf Anfrage, ob man das Handy denn nun sofort mitnehmen könne folgte ein: “Ja… hmm… moment… ich muss mal kurz… (Verkäufer weg)… (Verkäufer kam wieder)… ja also da hole ich mal den, der dafür zuständig ist… (Verkäufer weg)… (anderer Verkäufer kam dazu)… ja, also, so einfach… im Privatkundenbereich… aber weil das ja Geschäftskunden… und geht ja sowieso nur über bestellen… und… da müssen sie noch ein paar Tage warten, das ist noch gar nicht so weit.” Hervorragend. Anscheinend funktioniert der T-Punkt so, dass man für jede einzelne Information, die man gerne haben möchte (zum Beispiel, dass sich der Vertrag noch nicht verlängern lässt), auch einen einzelnen Besuch einplanen muss. Ist ja nicht so, dass man mir das bei meinen zwei vorherigen Besuchen hätte mitteilen können… Insgesamt bekomme ich mehr und mehr das Gefühl, Telekom-Mitarbeiter sind einfach überfordert.
Achso, mein neues Handy wird übrigens ein Nokia 6300, das LG Shine war zwar ganz hübsch, dafür aber schwer und mit komischer Bedienung - also nur bedingt zu empfehlen. Überhaupt unterscheiden sich die Handy heutzutage anscheinend nur noch durch das Design - an Funktionen haben sie heute alle alles.

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