Archiv für die Kategorie: “Allgemein”


In meinem Job kommt es öfter vor, dass ich mit hochrangigen, ab und zu auch prominenten Persönlichkeiten zu tun habe. Habe ich sie zu Beginn noch mit Ehrfurcht betrachtet, traute mich kaum, ihnen eine Frage zu stellen, damit sie nicht denken: “Was will die Kleine denn von mir?”, habe ich mittlerweile erkannt, dass genau diese Ehrfurcht fehl am Platze ist. Zum einen wollen sich die meisten Bürgermeister bürgernah zeigen, weshalb sie von sich aus schon zu allem und jedem nett und freundlich sind. Sollte dies nicht der Fall sein, sind sie - wenn sie noch keine anderweitigen schlechten Erfahrungen gemacht haben - zumindest zur Presse nett, die kann schließlich ganz Image-fördernd sein.

Ein spannendes Erlebnis hatte ich jüngst auf einer Jahresversammlung eines Sportvereins, bei der auch der betreffende Bürgermeister anwesend war. Bürgernah wie immer scherzte er mit den Anwesenden, setzte sich dann auf den einzigen freien Platz - neben mir - und hörte zuerst einmal geduldig zu. Nach etwa einer Viertelstunde warf er einen Blick auf die Tagesordnung, die vor mir lag, und seufzte erschrocken: “Meine Güte, das wird ja ein laaanger Abend…”. Sein Grußwort begann er daraufhin mit den Worten: “Bei dieser langen Tagesordnung werde ich mich kurz fassen…”. Die Hälfte der Versammlung verbrachte er dann mehr oder minder gelangweilt in seinen Unterlagen wühlend und auf die Uhr schauend.

Merke: Bürgermeister sind auch nur Menschen. Sie haben genauso wenig Lust, ihren wohlverdienten Feierabend auf einem Termin zu verbringen, bei dem das gesamte letzte Jahr eines Vereins diskutiert wird, der sie als Nichtmitglied persönlich überhaupt nicht interessiert.

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Wer oder was ist eigentlich Luisante? Zu aller erst ein französisches Wort, genauer die weibliche Form von “luisant”, was so viel wie “glänzend” bedeutet. Und was hat das hiermit zu tun? Luisante enstand aus dem englischen Wort ”glossy”, was wiederum die kreativ-kuriose Weiterleitung aus dem Wort “Glosse” ist. Eine Glosse wird bei Wikepedia folgendermaßen definiert: ”ein kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer journalistischer Meinungsbeitrag in einer Zeitung oder Zeitschrift”. Im Endeffekt ist es das, was ich immer gerne schreiben würde, wozu aber eine ganze Menge Können gehört, das ich momentan noch nicht besitze.

Was die Erklärung jetzt mit dieser Seite zu tun hat? Nun, hier übe ich. Glossen schreiben in der Hoffnung, dass sie irgendwann so witzig werden, dass ich sie ohne großes Lampenfieber meiner Chefin zeigen kann und diese sie wiederum veröffentlicht…

An dieser Stelle muss ich unbedingt noch einige Dankesworte loswerden. In bester Oscar-Manier: “Ich danke allen, die mich immer unterstützt haben…”. Eigentlich steht hier nur einem Dank zu, meinem Bruder. Er war technischer Geburtshelfer dieses Blogs und dazu noch kreativer Brainstorming-Helfer als es an einen Titel (und Untertitel) ging. Danke, Bubi! ;)

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