Posts Tagged “Sonstso”

Ich war in der vergangenen Woche zwei Mal im Krankenhaus. Das erste Mal im Hamburger UKE: Verdacht auf Schweinegrippe. Das zweite Mal in der Lübecker Uni-Klinik: Verdacht auf Meningitis. Ich habe weder Schweinegrippe, noch Meningitis, aber dieses gehäufte Ärzteansammlung um mich herum (dazu kamen schließlich noch 2,5 Hausarztbesuche) plus Fehldiagnosen hat mir wieder einmal vor Augen geführt, wie schrecklich ich mich eigentlich verhalte, wenn ich zum Arzt gehe.

In meinem Kopf herrscht das vermutlich auch richtige Bild vor: Zum Arzt geht man nur, wenn man richtig RICHTIG krank ist. Also mindestens das Bein ab ist. Denn wäre das nicht so (und bisher waren meine Beine immer da, wo sie sein sollen), lachen mich die Ärzte sowieso nur aus, rollen mit den Augen und denken klammheimlich etwas in der Richtung: “Was will die denn hier, wo es gerade in diesem Moment 5 Milliarden Menschen schlechter geht als ihr?”
Aus Angst, nicht genug krank zu sein, um zum Arzt gehen zu dürfen, hab ich dann auch schon mal mehr Schmerzen, als ich eigentlich gerade fühle. Zumindest mit Schuld sind daran aber schon die Ärzte, schließlich fragen sie mich auch immer wieder Sachen, die ich bei näherem Überlegen einfach bejahen muss. “Wo tut es weh, wenn Sie den Kopf nach vorn neigen?” Mhh… also ein bisschen direkt am Nacken (Wahrheit). “Zieht es auch bis unten zum Steißbein?” Ja, also… bis zur Mitte des Rückens mindestens (das tut es aber auch, wenn ich nicht krank bin - da bin ich immer verspannt). Besonders schön sind ja auch Fragen wie: “Haben Sie letztens Mal irgendwann Schmerzen im Arm gehabt, wollte die Hand nicht so, wie Sie?” Ja, also doch, schon ein bisschen (erst heute Morgen bin ich auf meinem Arm liegend aufgewacht, da tat der schon weh!).

Problematisch ist das Ganze dann, wenn man kein Mediziner ist. Wie ich. Denn weiß ich, auf welche Krankheit Schmerzen bis zum Rücken hindeuten? Nein. Und wenn ich den Nacken nach rechts und links drehen kann - dann ist das vielleicht schlechter als nach vorn und hinten? Was muss ich schmerzfrei können, was nicht, damit ich die und die Krankheit habe? Oder nicht habe? Auf jeden Fall führt es zwangsläufig zur falschen Diagnose, wenn ich erzähle, dass es hier ein wenig weh tut und da auch noch ein bisschen sehr viel.
Allerdings: Wenn nun all das, was der Arzt sagt, gar nicht weh tut - dann könnte er ja auch gleich wieder augenrollend verschwinden.

Zu meiner Ehrrettung noch ein Satz zu den Krankenhausaufenthalten: Die Schweinegrippe hat mir die Frau in der Telefonzentrale des ärztlichen Notdienstes angedichtet. Ich habe Wahrheitsgemäß gesagt, dass ich 37,7 ° habe - und somit nach ärztlicher Sicht nicht mal annähernd Fieber. Allerdings habe ich auch gesagt, dass ich gerade aus New York komme und sonst nie Fieber habe… Und die Meningitis geht auf Kosten meines Hausarztes - denn Kopfschmerzen hatte ich, aber nur, wenn ich die Augen bewege, und meinen Nacken konnte ich auch nicht so richtig bewegen. Der ist ja immer so verspannt.

Fazit: Das nächste Mal gehe ich erst zum Arzt, wenn mein Bein ab ist. Mindestens.

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Ich habe nach einem Stöckchen gerufen. Ich wollte unbedingt wissen, was sowas ist. Nun habe ich eines bekommen, und zwar von Lennard von 71grad. Die Frage, die sich mir momentan stellt: Wie anders schmeckt eigentlich eine belgische Kartoffel im Vergleich zu einer holländischen oder gar einer deutschen?

1 - Nehmen wir an du stehst auf einem Feld. Links neben dir eine Kuh, rechts ein kleiner grüner Außerirdischer mit einer Todesstrahlenkanone. Welche der beiden Plagen würdest du lieber reiten wollen?

Die Kuh. Sie ist entfernt verwandt mit Pferd - hat zumindest vier Beine. Und mit denen kenne ich mich aus.

2 - Wir schnitzen zwei Schlüssel aus guatemaltesischen Hartholz, welche anschließend von taubstummen Marori unter Wasser zu Gold geklöppelt werden. Würdest du damit lieber eine Tür zu unermesslichen Reichtümern, oder eine Tür zum ewigen Glück aufschließen?

Hat klöppeln nicht eigentlich eher etwas mit Stoff zu tun? Und wenn man aus guatemaltesischem Hartholz so einfach Gold machen kann, hat man ja eigentlich schon die Lizenz zum Gelddrucken. Jetzt noch ein paar taubstumme Marori samt ihrer Nachkommen zum klöppeln (meinetwegen auch Holz, wenns was hilft) engagiert und ich brauche den Schlüssel nur noch für eines, die Tür zum Glück. Schließlich macht Geld allein nicht glücklich, oder?

3 - Treffen sich zwei Kosmonauten. Beide Grün. In Bezug zur aktuellen quantenmechanischen Gegebenheit, welche Farbe hat deine Unterhose?

Blau. Aufgrund des Klimawandels gehen wir eh alle unter - dann finden mich die Haie wenigstens nicht so schnell.

4 - Rem Ten Gnu Go

[ ] Ebenso.

[X] Könnte besser sein.

[ ] Es ist schon Abend, werter Herr.

[ ] Schau doch, all die schönen Kamele!

5 - Zwei Schweine sitzen auf einer Bank. Das eine trägt ein rosa Kleidchen, das andere hält eine Atombombe in der Hand. Was würdest du sie fragen?

Wie habt ihr es geschafft, der dicken Frau zu entkommen?

6 - Du sitzt an einer Bushaltestelle. Ein Bus mit der Nummer 42 hält und ein Radfahrer mit zwei Playboy-Models steigt aus. Was tust du?

[ ] - Ich werde die Gesetzte der Physik außerkraftsetzen und einen Cheeseburger erschaffen, von dem selbst Gott Magenschmerzen bekommen wird.

[ ] - Nichts, denn ich träume nur.

[X] Den Radfahrer mit Tampons bewerfen, bis er blutet.

7 - Es ist Zeit. Wofür?

Den Frühjahrsputz im Herbst, den Winterball im Sommer, klassisches Weihnachtsessen endlich auch einmal im August zu essen und im November Ostereier im Matsch zu suchen.

8 - Wenn 1×1 39 ist, dann ist 37 x 1,5 wieviel?

Ganz klar: 1,5.

9 - Salvador Dalí ist

[ ] Ein Genie!

[ ] Ein Wahnsinniger!

[X] Beides!

[ ] Ein Ei, das sich in die Morgensonne verwandelt und glücklich auf uns hernieder lächelt.

[ ] … (selber was schreiben)

10 - 38 wild gewordene Spartaner rennen, wie vom Ochsen gejagt, durch deinen Vorgarten und werfen hierbei mit Blindschleichen um sich. Auf welchen deiner Blogposts würde diese Beschreibung am besten zutreffen?

Ebenfalls klar: Prügel-ABC - oder: Wie ich meinen Futtergeber am besten ärgere!

11 – Ich, derjenige der diesen Stock erhalten hat, bin …

[ ] war

[ ] sein

[ ] Kreuzschlitzschraubenzieher

[ ] Endoplasmatisches Retikulum

[ ] ohne weitere Umschweife gebe ich zu, dass ich… trotz der Ausbildung durch hochkarätige Biolehrer erst nach Konsultation der Wikipedia mit Sicherheit sagen kann, dass das Endoplasmatisches Retikulum ein “reich verzweigtes Kanalsystem flächiger Hohlräume [ist], das von Membranen umschlossen ist”. Scham empfinde ich derzeit nicht.

[X] etwas das …. seinen Strom zum Sein aus Mitochondrien erhält und das dank hochkarätigen Biolehrern und der Gabe im entscheidenden Moment die Ohren aufzuklappen auch ohne Wikipdia weiß.

So, dieses Stöckchen muss ich jetzt wohl weiterwerfen. Und ich werfe… und werfe… an meine liebe (oder lieben?) joan vom drugblog, die (oder der?) mit diesem Stöckchen sicherlich viel anfangen kann :-).

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Ich habe etwas Neues gelernt, das ♥. Ist das nicht toll? Ich wollte schon immer mal in die Materie der Computertastaturensonderzeichen eingeweiht werden, über eine StudiVZ-Gruppe, natürlich die ♥-Gruppe, habe ich nun gelernt, wie man ein ♥ herstellt.

Wer kann denn noch ein ♥ machen? Der möge mir einen ♥-Kommentar schreiben :).

Und jetzt nochmal ein großes ♥ für alle, die das hier lesen und ein riesengroßes ♥ für meinen Freund!

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Es ist bemerkenswert, wie manche Menschen mit der deutschen Sprache umgehen. Ein spannendes Beispiel habe ich, zugegeben schon vor ein paar Monaten, im Supermarkt gefunden. An der “Suche/Biete”-Tafel hing ein Kärtchen, auf dem Folgendes zu lesen war: “Verkaufe ein 20-ziger Kinderfahrrad der Marke…”. Bitte? 20-ziger? Nach meinem Wissen beinhaltet die Zahl 20 im Gesprochenen bereits ein “zig”. Lesen manche Leute sich ihre Texte denn, bevor sie sie öffentlich zur Schau stellen, nicht durch? Vermutlich ist das Zwanzigziger-Fahrrad mittlerweile trotz Schreibfehler verkauft - an jemanden, der in den den Dreißigigern ist und es für sein Kind in den Zehnernern braucht.

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